Die Band an der Kaimauer lehnend
 
 
   
 


1995
Die Bandgeschichte begann 1995 bei der Hochzeit eines Kollegen mit dem musikalischen Beitrag „Whats up“ - dieser Titel ist übrigens bis heute der Bandklassiker im Programm. Nach diesem Auftritt waren einige der Beteiligten der Meinung, dass aus dem Potential mehr zu machen sei. Die Chemie stimmte und auch beim Musikgeschmack war man sich einig: Rock, am liebsten Klassiker, getragen von Claudias glasklarer Stimme und Stefans virtuosem Gitarrenspiel. Claudia und Stefan waren schon in Neuss aktive Musiker, sangen und spielten in der Band „heatline“, Gugu und Zoppo waren immer schon leidenschaftliche Musik- liebhaber. Kurz entschlossen kaufte Gugu einen Bass und Zoppo verbesserte sein Saxophonspiel. Zu viert spielten sie mit viel Lust und Laune weitere Titel an, aber mehr und mehr fehlte die Klangfülle. Mit Gerhard kam schnell ein ambitionierter Keyboarder und Begleitgitarrist dazu. Dieser fünfköpfigen Gruppe fehlte nur noch der Drummer. Der war nach ein paar Monaten gefunden: Uwe, der damals Hochzeit gefeiert hatte, ersetzte seinen Bass durch das Schlagzeug und ergänzte den bisher bevorzugten Blues durch Rockmusik.

1996
Im November 1996, bei Zoppos 40-er, trat die Band erstmals auf und suchte zusammen mit den Gästen nach einem Namen. „Moscht-Rocker“, „Filderkräutler“ und „Maultaschen-Connection“ wurden vorgeschlagen. Was es wurde, ist ja bekannt… Nach so viel Zuspruch wollten wir die Rockregion erobern. Die werberische Grundlage dafür erledigte Gerhard, der Flyer und homepage gestaltete. Die Fotos schoss Jörg für uns, der uns im Hafen in Stuttgart vor Schrotthaufen und ausgedienten Loks in Szene setzte. Musikaufnahmen brauchten wir natürlich auch: die entstanden in einem Kellerstudio am Fuße der Alb. Aus dem geplanten Studio-Tag wurde schließlich ein langes Wochenende, aber danach hielten wir stolz unsere erste CD in der Hand:
„Classic-Rock“.

1997
Unvergessen ist der erste öffentliche Gig, „Wish you were here“ war das perfekte Eröffnungsstück im rappelvollen Vertiko. Wir mussten durchs Fenster steigen, um nach vorne zur Bar zu kommen... Diese frühen Auftritte waren geprägt von Claudias wunderbarem Gesang; „I will always love you“ war das Highlight im Programm, „More than words“ beschloss viele Konzerte.

1998
Bald wurde klar, dass ein Programm mit vielen Balladen nur bei wenigen Festen gefragt war und dass uns die Suche nach Frauenstimmen in den Originalversionen zu sehr einschränkte. So wählten wir immer mehr Songs aus, die zu Zoppos Stimme passten. Für extrem hoch gesungene Rocknummern und Rock'n'Roll wurde Uwe zuständig, und wenn wir Deutschrock spielen wollten, kam Stefan zum Einsatz. Und schließlich fand Claudia immer mehr Gefallen daran, im Original von Männern gesungene Titel auf ihre eigene Art zu interpretieren.

1999 bis 2005
...„Shine on you crazy diamond“ von Pink Floyd – die Resonanz war unglaublich! Dieser Titel wurde zum Markenzeichen der Band, bis zu Gerhards Ausscheiden als aktiver Musiker.

2006
In diesem Jahr wurde die Band umbesetzt:
Uwe übernahm Begleitgitarre und Keyboard und die Band präsentierte sich seither mit neuem Drummer und setzte die Klänge auf die Grundlage von Pavels Grooves. Pavel war viele Jahre als professioneller Schlagzeuger mit Bands und Orchestern in der ganzen UdSSR unterwegs; mit ihm an den Drums wurden die Stücke von Santana und Police zu neuen Highlights. Viele Titel der Red Hot Chili Peppers bereicherten unser neues Programm, und als letztes Stück wählten wir immer öfter „Fly away“ von ...Lenny Kravitz - genau die richtige Nummer zum Abheben und Fortträumen…

2007
Im neuen Jahrtausend änderte sich die Rockmusik, plötzlich waren wieder mehr Frauenstimmen im Rock und rockigem Pop angesagt - ein Signal, unser Programm zu erweitern: Katy Perrys „I kissed a girl“ gehört inzwischen zu unseren Lieblingstiteln, „Dear Mr. President“ von Pink eröffnet oder beschließt unsere Konzerte, und „Rolling in the deep“ von Adele wurde zum neuen Hinhörer und Mitschwoofer.

2011
Die wieder aufwogende Deutschrock-Welle erfasste auch uns; uns reizten Tim Bendzkos "Welt retten" und "Tage wie diese" der Toten Hosen. Der kraftvolle Rock von Kings of leon verleitete uns, gleich zwei ihrer Hits ins Programm zu nehmen. Lasst euch überraschen!

2014
Uwe entschließt sich, die Band zu verlassen und musikalisch noch in seinen alten Formationen aktiv zu sein. Bis heute pflegt er unsere Hompage. Mit Paul war schnell ein neuer Musiker gefunden. Zum ersten Mal hatten wir einen „gelernten“ Keyboader in der Band. Anlass genug, mehr Titel ins Programm zu nehmen, bei denen Piano oder Keyboard die tragende Rolle spielen. Die Zeit mit Paul war wunderbar, aber leider viel zu kurz. Aus gesundheitlichen Gründen muss uns Paul bald wieder verlassen. 

2018
Mit Eckhard fanden wir ein neues Bandmitglied, das neben Keyboard auch Gitarre spielt. Das inspirierte uns, unseren allerersten Song nach Jahren wieder ins Programm zu nehmen: "What's up"

Heute lässt sich das Programm der Gruppe am besten unter "40 Jahre Rock+Pop zum Zuhören und Fortträumen, Mitsingen und Tanzen" zusammenfassen. Dabei spielt das Alter der Titel keine Rolle, Rock-Klassiker mischen sich mit aktuellen Songs, die zu Klassikern werden. Entscheidend für die Musikauswahl ist, dass der Titel zu einer der Stimmen passt und als Handmade-Rock mit der Instrumentierung der Gruppe originalgetreu gespielt werden kann. Besonders spannend für unsere treuesten Fans ist, dass das Programm jedes Jahr durch neue Titel bereichert wird. Wir lassen uns immer wieder gerne von topaktuellen Stücken verführen oder uns reizen alte Rocknummern so sehr, dass wir sie mit unserer Band zum Klingen bringen wollen.

„fasten seatbelts“ - ein Genuss für alle, die uns bis heute begleitet haben, wie auch für alle diejenigen, die uns als neue Zuhörer und Fortträumer, Mitsinger und Tänzer genießen wollen.